Ja zum Eisstadionneubau

Aktuelles Amtsblatt

Eine beiläufige Bemerkung in einer Haupt- und Finanzausschusssitzung des Freiburger Gemeinderats bezüglich des Eisstadions sorgt seither für Irritation und Diskussion. Ohne Genaueres zu wissen, hat sich das Gerücht verfestigt, dass an der langersehnten und geplanten neuen Eishalle der Rotstift angesetzt werden soll. Seit Jahren ist bekannt, dass im Sommer 2024 die Betriebsgenehmigung für das Ende der 1960er-Jahre gebaute Eisstadion an der Ensisheimer Straße ausläuft. Beinahe genauso lange liegen für die Flächennachnutzung Planungen für attraktiven Wohnungsbau vor. Was jedoch fehlt, ist ein klares Bekenntnis der Verwaltung für einen Neubau der Eissporthalle an einem anderen Standort. Selbst jetzt, wo in den Medien der Realisierung eines Eisstadionneubaus keine Chance mehr gegeben wird, ist von der Verwaltung nichts zu hören, was Klarheit in die Sache bringen würde. Die Entscheidung des Gemeinderats gegen einen Neubau wäre jedoch fatal und eine Absage an den gesamten Eissport in Freiburg. Denn es geht nicht nur um den Eishockey-Club Freiburg e.V. (EHC Freiburg), der gerade in den letzten Jahren erfolgreich war und ein enormes Zuschauerinteresse erlebt hat, sondern auch und vor allem um den Breitensport an sich. Die Freien Wähler fordern daher ein klares Bekenntnis für den Neubau einer Eissporthalle. „Dies ist insofern auch deshalb dringend erforderlich, da der EHC aktuell ein Konzept erarbeitet, um die massiven Beeinträchtigungen und Einnahmeverluste durch die Corona-Pandemie abzuschwächen“, so Stadtrat Kai Veser, „hier muss Klarheit geschaffen werden, ob ein solcher Kraftakt überhaupt noch notwendig ist“.

 

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