Öffentliche Straßenbeleuchtung in Freiburg

Aktuelles Amtsblatt

Die öffentliche Straßenbeleuchtung dient dem Sicherheitsgefühl der Menschen. Die Stadt Freiburg ist Eigentümerin der Straßenbeleuchtungsanlagen und hat die öffentlich-rechtliche Beleuchtungspflicht. Laut Stand vom 31.12.2018 gibt es in Freiburg 18.694 Masten mit 20.405 Leuchten. Der Energieverbrauch der Lampen liegt bei ca. 6.8 Mio. kWh/Jahr. Um die Energie- und Stromkosten zu senken, hat das Garten- und Tiefbauamt  (GuT) ab 2001 von Quecksilberdampflampen (weißes Licht) auf sparsame Natriumdampflampen (gelbes Licht) umgerüstet, was Ende 2012 abgeschlossen wurde. Die Investitionskosten hierfür betrugen 3,6 Mio. €, wodurch Energiekosten i. H. v. jährlich 530.000 € eingespart werden konnten. Durch Gewinn eines vom Bund ausgeschriebenen Wettbewerbs, konnte zusätzlich der gesamte Innenstadtkern ohne den Einsatz städtischer Mittel auf LED umgerüstet werden. Das GuT hat durch all diese Maßnahmen erreicht, dass, obwohl von 2001 bis heute die Anzahl der Leuchten um 20 % anstieg, sowohl der Energieverbrauch als auch der CO2-Ausstoss bei der Beleuchtung jeweils um rund 45 % gesenkt werden konnte. Seit dem Jahr 2002 wird gemeinsam mit der Polizei und verschiedenen kommunalen Einrichtungen das Thema Angsträume begleitet.  Der „AK Interessenkonflikte im öffentlichen Raum“ tagt mindestens zweimal im Jahr und ermöglicht den Fachaustausch von Stadtverwaltung und Polizei auf operativer Ebene. Dabei werden sämtliche Meldungen über Angsträume gesammelt, priorisiert, besprochen, mit der Polizei abgestimmt und bei Bedarf beseitigt. Durch den Mitteleinsatz des GuT in Höhe von 615.000 € konnte insgesamt 16 Meldungen in den Jahren 2017/2018 nachgekommen werden. Dem Team des GuT um Amtsleiter Frank Uekermann gebührt großer Dank für die geleistete hervorragende Arbeit.

 

 

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