Kultur

Kulturpolitik 
Die Präambel der „kulturpolitischen Leitziele der Stadt Freiburg“ formuliert den hohen Anspruch unserer Stadt wie folgt:

„Das Selbstbild der Stadt ist das einer Kulturstadt mit dem Anspruch, sich als Stadt der Künste zu verstehen und weiter zu entwickeln“. 

Schöne Worte, denen leider nicht die notwendigen Taten folgen. Finden wir. Immerwährende Finanzprobleme haben dazu geführt, dass der Anteil der Ausgaben für Kunst und Kultur, gemessen an allen Ausgaben der Stadt, in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken ist. Spätestens mit der Abschaffung eines eigenständigen Kulturbürgermeisters hat die Stadt zudem auch einen wichtigen Lobbyisten für die Anliegen der Kulturszene verloren. Dieses Vakuum konnte bis heute nicht gefüllt werden.

Die Freien Wähler stehen für eine personelle Ausstattung in diesem Bereich, z. B. durch die Schaffung eines eigenständigen Kulturreferenten. Es ist unumgänglich, dass wieder eine enge Bindung zwischen den Kulturschaffenden und den politischen Entscheidungsträgern geschaffen wird.

Die Freien Wähler haben eine Initiative auf den Weg gebracht, um verlässliche Richtlinien für die Förderung von Kunst und Kultur zu erarbeiten. Parallel hierzu sollte nach unserer Überzeugung ein fester Prozentsatz von den Ausgaben der Stadt festgeschrieben werden, der für diesen Bereich zur Verfügung zu stehen hat. Es kann nach unserer Überzeugung nicht dem Zufall, einem Beziehungsgeflecht oder z. B. der Beharrlichkeit einzelner Institutionen überlassen bleiben, ob, und ggf. in welcher Höhe eine finanzielle Unterstützung gewährt wird.

Wenn Freiburg das benannte Leitziel ernst meint, müssen sich die Kulturschaffenden auf feste Richtlinien und langfristig konstante Rahmenbedingungen verlassen können. Hierfür setzen wir uns mit Nachdruck ein.

 

Für diese Themen ist bei uns Dr. Johannes Gröger zuständig, bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich gerne direkt an ihn: fraktion@freie-waehler-freiburg.de.