Verdiente Anerkennung für eine Lebensleistung: Gerolf-Staschull-Sporthalle

Aktuelles Amtsblatt

Mit überwältigender Mehrheit hat der Gemeinderat beschlossen, die im Bau befindliche Sporthalle am Berufsschulzentrum nach dem im Jahr 2013 verstorbenen Gerolf Staschull zu benennen. Mit diesem Beschluss ehrt Freiburg sein herausragendes und nahezu ein gesamtes Leben andauernde ehrenamtliche Engagement. Keiner hätte es mehr verdient. Gerolf Staschull galt als kluger Kopf, der seine Ideen mit Beharrlichkeit und großem Herzen verfolgte. Vor allem der Sport und die Kommunalpolitik waren seine Anliegen. In verschiedenen Sportvereinen war er aktiv: als Präsident im Deutschen Ringer-Bund (er war selber Ringer), als Vorsitzender bei der AV Germania Freiburg-St. Georgen oder als Geschäftsführer und später als 1.Vorsitzender des Sportkreises Freiburg e.V.. So hatte er 1974 die Idee, einen Sportlerball, bei dem bedeutende Sportler der Stadt geehrt werden, ins Leben zu rufen. 27 Jahre lang organisierte er diese Veranstaltung, die heute als „Galanacht des Sportes“ immer noch viel Anklang findet. Unermüdlich setzte er sich dafür ein, dass ausreichend Sportstätten in Freiburg vorhanden sind und die vorhandenen besser ausgelastet werden. Seine Empfehlungen und Erkenntnisse sind heute noch Grundlage der Vergaberichtlinien bei der Sporthallenbelegung. Zunächst als Kreisverbandsvorsitzender und von 2001 bis 2009 als Mitglied des Gemeinderates und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, lagen ihm neben dem Sport die Themen Stadtentwicklung und Verkehr besonders am Herzen. Gerolf Staschull wurde für seine menschliche Art, seine Geduld und sein Bemühen, stets eine Lösung zu finden, geschätzt. Die Freien Wähler sind stolz, dass nun eine Sporthalle in Freiburg dauerhaft seinen Namen trägt.

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