Schulpolitik muss nachhaltig sein!

Amtsblatt

Im Westen Freiburgs fehlen Gymnasialplätze. Doch der Westen der Stadt wächst und auch die westlichen Gemeinden wie Opfingen und Waltershofen brauchen Plätze an weiterführenden Schulen. Sowohl das Kepler-Gymnasium als auch das Wentzinger sind jedes Jahr voll belegt. Die Nachfrage ist weitaus größer als das Angebot. Gleichzeitig sind andere Schulen im Freiburger Osten nicht ausgelastet. Man darf nicht davor zurückschrecken, nach Gründen auch innerhalb dieser Schulen zu suchen. Bietet es doch die Chance aus diesen heraus eine zunehmende Attraktivität der Schulen zu entwickeln. Denn nur auf diesem Wege kann eine für alle zufriedenstellende Verteilung der Schüler/innen auf lange Sicht wieder gewährleistet werden. Eine nachhaltige Schulversorgungsplanung unter Berücksichtigung der demografischen Zahlen wie Bevölkerungszunahme und spezielles Wachstum der einzelnen Stadtteile ist unabdingbar. Wie bereits bei den Kindergartenplätzen umgesetzt, braucht es ein nachvollziehbares und transparentes Platzvergabesystem. Eltern und Gemeinden müssen sich auf Zusagen verlassen können und es darf kein Zufall sein, ob ein Kind einen der begehrten Plätze erhält oder nicht. Zu einer effektiven und nachhaltigen Stadtplanung gehören neben dem Bau von Wohnungen auch ausreichend Schulen. Die Stadt, genauso wie das Regierungspräsidium als die Hauptakteure der Schulpolitik, sind hier in der Pflicht, für ein transparentes Vergabeverfahren und eine angemessene Infrastruktur sorgen.

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