Haus des Jugendrechts für Freiburg!

Amtsblatt

Die Freien Wähler haben die Verwaltung gebeten, die Einrichtung eines Hauses des Jugendrechts in Freiburg zu prüfen. Oberstes Ziel im Jugendstrafrecht ist das Entgegenwirken von erneuten Straftaten eines Jugendlichen oder Heranwachsenden. Diese Herangehensweise kann nur erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten sich gegenseitig unterstützen und die Maßnahmen in diese Richtung möglich zeitnah zur Straftat umgesetzt werden. Dafür ist es von großer Bedeutung, dass die ressortübergreifende Zusammenarbeit der Jugendhilfe, der Polizei und Staatsanwaltschaft an einem Ort stattfinden kann – in einem Haus des Jugendrechts. Verkürzung der Verfahrensdauer. Resozialisierung und Reintegration in Schule oder Arbeitswelt, stärkere Berücksichtigung der Opferbelange, verbesserte Zusammenarbeit mit Schulen und der offenen Jugendarbeit, und engmaschige Begleitung kennzeichnen die Arbeitsweise eines solchen Hauses. Durch schnell greifende erzieherische Maßnahmen und Hilfsangebote bei jungen Menschen unter 21, die eine Straftat begangen haben, soll eine neue Straffälligkeit verhindert werden. Eine eng abgestimmte Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden eröffnet die Möglichkeit, diese verschiedenen Präventions- und Interventionskonzepte aufeinander abzustimmen und miteinander zu verzahnen. Wie bereits in anderen Städten sehr erfolgreich praktiziert, trägt ein Haus des Jugendrechts als ein Baustein zur erfolgreichen Bekämpfung der Jugendkriminalität bei.

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