Suwon – Beginn einer gelebten Partnerschaft

Amtsblatt

Partnerstädte zu haben und Kontakte in anderen Ländern zu pflegen, ist wichtig für eine weltoffene Stadt und deren Bürger/innen. Jedoch gab es selten so viel Interesse seitens eines Landes für einen Kontakt mit Freiburg wie es bei der Stadt Suwon in Südkorea der Fall war und ist. Die Freiburg-Delegation wurde in Suwon – einer koreanischer Vorzeigestadt vor allem in Sachen florierender Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein – aufs Herzlichste empfangen. Mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde diese Woche ist die 1,2 Millionen-Stadt nun die 12. Partnerstadt für Freiburg. Doch nun muss dieser Vertrag im Nachhinein mit regem Bürgeraustausch und Leben gefüllt werden. Insbesondere der Kontakt zwischen Schüler/innen und Jugendlichen beider Städte muss gefördert werden. Mittel müssen zur Verfügung gestellt werden, damit die Partnerschaft eine gelebte sein wird und nicht nur auf dem Papier existiert. Das finanzielle Engagement der Stadt Freiburg im Bereich der Partnerstädte sollte bei dieser Gelegenheit generell auf den Prüfstand gestellt werden. Denn nur dort, wo auch wirklich ein Austausch unter den Menschen der jeweiligen Städte stattfindet, kann von einer echten Partnerschaft gesprochen werden.

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