Perspektivplan und Rahmenkonzept Stadtteil Mooswald

Amtsblatt Aktuelles

Der Perspektivplan ist kein formelles Planungsinstrument, sondern will vor allem Wege aufzeigen. Dabei werden drei wichtige Ziele verfolgt: Neue Flächen zu schaffen innerhalb und außerhalb Freiburgs, er ist Zwischenschritt bis zum Flächennutzungsplan 2030 und er will die Stadt insgesamt weiterentwickeln. Eine groß angelegte Bürgerbeteiligung  mit Work-shops, Datenerhebung und Bürgerbefragung waren Grundlage und dienten zur Vorbereitung des Plans. Er sieht 14 Entwicklungsbereiche vor, von denen 5 schnell umgesetzt werden sollen – Platz für bis zu 7000 Wohnungen, mit dem Ziel, preisgünstigen Wohnraum zu generieren. Durch Freiräume sollen Mehrwerte geschaffen werden. Eine dringend notwendige höhere Bauweise kann dies gewährleisten und wird von sozialer und emotionaler Wichtigkeit sein. Also eine Chance, in Freiburg eine flächensparende Siedlungspolitik zu betreiben, neue Flächen zu finden und gleichzeitig die Wohn- und Lebensqualität in Freiburg zu erhalten und zu verbessern.

Städtebauliches Rahmenkonzept „Stadtteil Mooswald“

 Hier eröffnen sich Möglichkeiten, die Ideen und Ziele des Perspektivplans einzubringen und in die Praxis umzusetzen. Gerade der Stadtteil Mooswald mit seiner hervorragenden öffentlichen und privaten Freiraumversorgung, sowie seiner geringen Baudichte, ist prädestiniert für eine sensible Entwicklung der urbanen Dichte, mit gleichzeitiger Verknüpfung von angrenzenden Freiräumen. Hier wird das Thema Gebäudehöhen eine große Rolle spielen, weshalb es wichtig und richtig ist, die beiden Gebiete Eisstadion und Gewerbegebiet Mooswald mit in den Rahmenplan einzubeziehen. Die gleichen Überlegungen gelten für das neue Stadtquartier Mooswald West. Auch hier sollte das städtebauliche Rahmenkonzept Mooswald, Leitlinien für die Entwicklung des Quartiers aufstellen. Damit wäre dann, je nach Ergebnis der Gutachten, ein harmonischer städtebaulicher Übergang zum Kerngebiet Mooswald möglich.

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